
Unter dem Schwerpunktthema die Stadt als Spielplatz haben bei Urbane Künste ERbeLEBEN 2025 Künstler*innen und Architekt*innen zusammen mit Kindern und Jugendlichen von fünf Berliner Schulen und einem Kindergarten mehrwöchigen Kunst-Projekte umgesetzt.
Die Präsentation der Ergebnisse fand 2025 als eintägiges Festivalformat, mit der Ausstellung der Projekte und einem umfangreichen Begleitprogramm in der Klosterruine in Berlin Mitte statt. Neben der Dokumentation und ausgewählten Ergebnissen der Projekte gab es den ganzen Tag lang Führungen und vier parallele Workshop-Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Ausstellung wurde so zum Erlebnisraum inmitten der Mauern der Ruine, die ein wichtiger Ort für zeitgenössische Kunst in Berlin ist.
Das neue Format wurde sehr gut angenommen. 250 Schüler*innen aller Altersstufen waren den Tag über da und haben den Ort unglaublich belebt. Mit der aktiven Teilnahme haben sie über das Ludische ihre Perspektiven auf die Stadt eingebracht.
Mit dabei Workshops von:
Elma Riza
Paula Vidal
Stiftung Freizeit (Markus Blösl)
Valeria Germain
Führungen mit:
Georg Zolchow
Mareike Wenzel
Valeria Schwarz

Abbildung: Präsentation Urbane Künste ERbeLEBEN 2025 in der Klosterruine Berlin, Fotos: Arai Moleri
Ausstellung der Projekte
Videoscreening Urbane Künste ERbeLEBEN 2025
Workshop 1: Aufblasbare Skulpturen mit Paula Vidal
Workshop 2: Kollektive Installation mit Elma Riza
Workshop 3: Workshop mit Markus Blösl (Stiftung Freizeit)
Workshop 4: Überraschungs-Workshop
von 16 bis 18 Uhr: offenes Programm mit Musik
Beteiligte Künstler*innen und Architekt*innen:
Elma Riza, Kaveh Ghaemi, Lukas Rosier, Markus Blösl (Stiftung Freizeit), Paula Vidal, Rahel Jacob, Rubén González Escudero, Susanne Soldan, Valeria Germain, Valeria Schwarz
Partnerschulen:
Evangelische Schule Berlin Mitte, Evangelische Schule Berlin Zentrum, Grundschule Neues Tor, John-Lennon-Gymnasium, Max-Planck-Gymnasium, Fröbel-Kindergarten mittendrin

Ausstellung Urbane Künste ERbeLEBEN 2025, Workshop Paula Vidal, Foto © Arai Moleri
Für viele junge Menschen (und Erwachsene) erscheint die Stadt als starre Struktur, die sie kaum mitgestalten können. Doch wie würde eine Stadt aussehen, die sie aktiv verändern dürfen? Spielen als zweckfreies, kreatives Handeln eröffnet neue Perspektiven auf den urbanen Raum: Es schafft Interaktionen, regt zum Umdenken an und macht die Stadt zum Experimentierfeld. In der achten Ausgabe von Urbane Künste ERbeLEBEN steht daher die „Stadt als Spielplatz“ im Mittelpunkt – als Einladung zu spontanen künstlerischen Eingriffen ebenso wie zu (utopischen) Ideen für den urbanen Raum und das Zusammenleben. Daran anknüpfend stellen wir die Frage, ob die künstlerischen Ideen auch als Bereicherung für tiefgreifendere Überlegungen zur heutigen und zukünftigen Stadt dienen können.












Fotos: Arai Moleri
Der Bildungsverbund Urbane Künste ERbeLEBEN wird koordiniert und künstlerisch geleitet von iCollective e.V.. Das Programm wird ermöglicht durch den Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte, Bezirksamt Mitte von Berlin und wird gefördert über das Programm „Lokale Bildungsverbünde nachhaltig sichern und stärken“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
